Mitarbeitermotivation verstehen und begreifen

Unter Motivation lässt sich die Gesamtheit aller Motive zusammenfassen. Unter Motiv wird ein von außerhalb nicht wahrnehmbarer Beweggrund bezeichnet, der humanes Verhalten aktiviert und auf ein bestimmtes Ziel hinlenkt.

Mitarbeitermotivation

Motive gelten dabei als eine überdauernde und relativ konstante Wertung, die als Ursache von Verhalten und damit auch von Motivation gesehen werden. Motivation geht auf den lateinischen Begriff movere (=bewegen) zurück und gilt als eine gesamte Bezeichnung für diverse Prozesse sowie Effekte. Der gemeinsame Kern darin besteht, dass ein Lebewesen sein Verhalten um der erwarteten Folgen willen auswählt und hinsichtlich Energieaufwand sowie Richtung steuert. Motivation wird dabei entweder als ein Zustand oder als ein Prozess verstanden:

  • Bei Motivation als Zustand handelt es sich um eine innere Erregung, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
  • Motivation als Prozess umfasst nach diesem Verständnis einen Vorgang, bei dem sukzessive Motive als Auslöser und entsprechende Aktionen zur Beeinflussung der Motivation entwickelt werden.

Die Motivation als Prozess wird entweder durch die Person selber ausgelöst, sprich durch Eigenmotivation, oder durch eine andere Person bzw. Situation, also Fremdmotivation. Motivation als innere Erregung kennt zwei Zustände:

  • Intrinsische Motivation: Zustand, wenn die Motivation einer Person durch das Interesse einer Tätigkeit oder an ihrer Arbeit entstanden ist.
  • Extrinsische Motivation: Sie wird durch externe angesteuert, z.B. wird ein bestimmtes Verhalten immer dann gezeigt, wenn gewisse Vorteile (Belohnung) oder das Vermeiden von Nachteilen (Bestrafung) damit verbunden sind.

Zur Steigerung der Mitarbeitermotivation werden üblicherweise folgende Möglichkeiten eingesetzt:

Motiviertes Team vor Tafel

Förderung der Identifikation

Durch diverse Mittel der Mitarbeitermotivation entsteht eine Förderung der Identifikation mit dem Unternehmen. Außerdem können Mitarbeiter als Multiplikator eingesetzt werden, dabei berichten sie Kollegen sowie Kolleginnen von ihren Erfahrungen mit den Unternehmensmethoden und begeistern diese sich ebenfalls zu engagieren.

Die Bedürfnispyramide von Maslow unterscheidet fünf Klassen grundlegender, biologisch determinierter Motive. Die unteren drei Motive folgen dem Homöostaseprinzip (Defizitmotive): Physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse und Zugehörigkeitsbedürfnisse. Die beiden oberen Motivklassen folgen dem Entfaltungsprinzip (Wachstumsmotive): Wertschätzung und Selbstverwirklichung.

Fazit

Die Fünf Motivationsklassen stehen in einem hierarchischen Verhältnis zueinander, das die Rangfolgen ihrer Befriedigung beschreibt. Nach dem Progressionsprinzip wird das Verhalten von Menschen immer durch das niedrigste, nicht befriedigte Bedürfnis motiviert. Die nächst höhere Bedürfnisstufe wird jeweils dann angestrebt, wenn die Bedürfnisse der vorangegangenen Stufe subjektiv als ausreichend befriedigt angesehen werden.

begeisterte kollegen im büro feiern ihren erfolg

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