Gamification als Hilfsmittel zur Mitarbeitermotivation

Eine super Möglichkeit, die eigenen Mitarbeiter mittels Gamification zu belohnen, bietet unser MitarbeiterBelohnungsSystem (MBS). Hier habe ich außerdem noch einige Tipps für Sie wie Gamification als Hilfsmittel zu Mitarbeitermotivation eingesetzt werden kann.

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Der neue Trend bei Belohnungssystemen in Unternehmen heißt Gamification. Hier werden Bausteine aus Computerspielen verwendet um die Mitarbeiterzufriedenheit spielend zu steigern. Gamification ist die Anwendung spieltypischer Elemente und Prozesse in spielfremdem Kontext. Möglich wurde dieser Trend durch die Digitalisierung von Apps und Web-Plattformen.

Ränge, Posten oder Statussymbole im Unternehmen sind Belohnungen für Leistung bei der Arbeit, dieses Rangsystem ist auch das übliche Modell in Computerspielen – wer mehr erreicht hat, steigt automatisch auf. Es geht um die Psychologie hinter Computerspielen. Mitarbeiter können sich spielend einfach selbst motivieren. Zumindest dann, wenn Sie nicht unter Zwang, sondern über Anreize motiviert werden. Gamification ist also systemische Motivierung durch Anreize.

Die Anreize des Spiel-Systems sprechen Menschen so an, dass sie sich freiwillig für dieses System entscheiden. Werden Mitarbeiter von jemandem gezwungen an dem „Spiel“ teilzunehmen geht der Effekt verloren.

Entstehung der Gamification

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Zunächst fand die Gamification vor allem im Unterhaltungs- und Werbebereich statt. Inzwischen spielt sie auch eine Rolle in der Fitness, beim Shopping, bei betrieblichen Anwendungen – und in Lernumgebungen. Dadurch entsteht eine Nähe zu älteren Phänomenen wie Game-based Learning und Serious Games. Gamification bezieht sich nicht ausschließlich auf den Online-Bereich. Man kann auf fast alles Spieledesignprinzipien anwenden. Gamification verweist nur auf die Verwendung von Elementen eines Spiels. Gestaltet man wiederum vollständige Spiele mit seriösen Zielen spricht man im Übrigen von Serious Games.

Gamification in Prämiensystemen

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Prämien für Mitarbeiter gibt es schon lang, dass die Prämien über ein System erarbeitet werden können, welches einem Videospiel gleicht, ist neu.  Auch außerhalb des Berufslebens gibt es zahlreiche Beispiele für Gamification. Dazu zählt zum Beispiel das Meilen- und Treuepunktesammeln der Bonusprogramme von Fluglinien oder Supermärkten. Systeme wie das MitarbeiterBelohnungsSystem (MBS) der Concore GmbH bedienen den Spieltrieb der Mitarbeiter und schaffen einen großen Anreiz für bessere Leistungen. Die Concore GmbH hat die Computerspiel-Kultur auf die Arbeitswelt übertragen. Mitarbeiter sehen über ein anonymes Scoreboard, wie sie leistungstechnisch performen und können sich über Wettbewerbe miteinander messen.

Anwendungsbeispiele

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Wie Gamifizierung in der Praxis aussieht, ist je nach Anwendung unterschiedlich. Belohnungen wie Trophäen, Abzeichen oder Levelaufstiege aus der Spielwelt sind schon lange angekommen, insbesondere in den USA setzten heute schon sehr viele Unternehmen auf solche Programme. Ein Autohaus kann ein Wettbewerb unter seinen Mitarbeitern ausrufen, oder die Mitarbeiter machen selbst einen Vorschlag und treten dann z.B. in den Kategorien Servicezufriedenheit oder verkaufte Autos pro Monat gegeneinander an.

Unternehmen, die ihre Arbeitsabläufe perfektioniert haben, suchen häufig auch nach zusätzlichen Lösungen um ihre Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Konzepte aus Videospiel-Belohnungs-Systemen etablieren sich hier immer mehr und können Unternehmen dabei helfen ihre Mitarbeiter spielend zu motivieren.

Auswahl der Spielmechaniken
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Führungskräfte sollten wissen mit welcher Art von Spielertypen Sie es in Ihrem Unternehmen zu tun haben. Jeder Spielertyp spricht auf unterschiedliche Anreize an. Die Lösung dafür ist es auf unterschiedliche Spielmechaniken zu setzen. Manche Mitarbeiter machen gerne ein Quiz und lernen so wichtige Inhalte für Ihre Arbeit, doch nicht jeder mag Frage-Antwort-Spiele. Darum sollten die Arbeiter die Möglichkeit haben, das Quiz auszulassen. Anstelle des Quiz können diese dann z.B. ein Puzzle, bei dem sie dasselbe Wissen wie im Quiz demonstrieren sollen auswählen. So gelingt es unterschiedliche Spielertypen anzusprechen.

Welche Mechanik funktioniert bei welchem Spielertypen?
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Sich auszeichnen zu wollen liegt in der Natur des Menschen. Eine Auszeichnung allein ist allerdings kein ausreichender Anreiz für Mitarbeiter top Leistungen zu liefern. Menschen sind unterschiedlich und werden von unterschiedlichen Dingen motiviert. Daher muss man sie auch individuell ansprechen. Während einige Spielertypen sehr stark durch Ranglisten, Level, und Erfolgspunkte motiviert und meiner Erfahrung nach manchmal danach süchtig werden können, gibt es andere die lieber die virtuellen Welten erkunden oder sich nach sozialen Kontakten in der online Welt sehnen. Andere wiederrum wollen vor allem Gewinnen und sich in einem Wettbewerb mit anderen Spielern beweisen. Ein bekannter Test zur Klassifizierung von Spielertypen stammt von Richard Bartle und wurde von Erwin Andreasen für die Website Guildcafe entworfen. Der Bartle-Test hat sich über die Jahre trotz Kritik zu einem Standard der Spieleindustrie entwickelt. Spielentwickler nutzen diesen Test, um ihre Spiele zu optimieren und sie für alle Spielertypen interessant zu machen.

Die 4 Spielertypen nach Bartle:

  • Achiever
  • Explorer
  • Socialiser
  • Killer
Fazit
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Gamification unterscheidet sich auch von konservativen Belohnungsmodellen. Es soll ausschließlich positives Verhalten belohnen und schlechtes nicht bestrafen. Der Trend tendiert zur Teambelohnung, Unternehmen wie Bosch und Daimler haben bereits die Individualbelohnungen abgeschafft. Das heißt es wird kein Monitoring mit Ranglisten über die Leistung, die die einzelnen Arbeiter an einem Tag, in einer Woche oder in einem Monat geschafft haben betrieben. Es ist besser, einen „Mitarbeiter der Woche“ oder „Mitarbeiter des Monats“ auszuwählen, das ist für schwächere Mitarbeiter weniger demotivierend als eine Rangliste, auf der sie ganz unten stehen.

Unser MBS leistet wertvolle und einfach zu bedienende Unterstützung bei der angemessenen Mitarbeiterbelohnung bzw. –motivation durch Gamification. Alles auf einen Blick – und alles aus einer Hand.
Für weitere Informationen können Sie unser Erklärvideo ansehen oder uns kontaktieren.

Literaturhinweise:

Online:

  • http://mud.co.uk/richard/hcds.htm

Bücher:

  • Stampfl, N. S.:  Die verspielte Gesellschaft: Gamification oder Leben im Zeitalter des Computerspiels
    Heidelberg, 2012